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Vorbereitung einer Velowoche

Routenplanung

Für die Schweiz sind 9 Routenführer von Veloland Schweiz die besten Reisebegleiter. Neben den Routenführern und Plänen beinhalten diese persönliche Reiseberichte, sowie Informationen zur Bahnfahrt, Verpflegungsmöglichkeiten und Unterkunft. Für Österreich und Deutschland und einzelne Touren in der Schweiz sind die Radroutenbücher von Bikeline bestens zu empfehlen. Sie sind praktisch und aufschlussreich. Für Gegenden und Länder, wo es keine solche Tourenbeschreibungen gibt, sind Strassenkarten mit eine Massstab von 1:200'000 und darunter eine gute Lösung.

Wenn Toni eine Route abseits von ausgeschilderten Velowegen plant, so wählt er, wenn immer möglich Strassen mit der Klassierung „D“ aus. Er schreibt alle Ortschaften, die Kilometerangaben und jede Abzweigung für eine Tagesetappe auf ein Blatt Papier. Dieses legt er in eine Klarsichtmappe und befestigt diese gut sichtbar auf der Lenkertasche. Das ist viel einfacher, als das stete Suchen der Ortschaftsnamen auf der Strassenkarte. Diese wird dann nur im Notfall erforderlich.

Hotel oder Fremdenzimmer

Wenn wir unterwegs sind, suchen wir uns meistens spontan eine Unterkunft. Abseits von Städten und Touristenorten gibt es aber sehr wenige Hotels oder Fremdenzimmer. Mit im Gepäck führt Toni jeweils eine Liste der Hotels an unseren geplanten Etappenzielen. Die Liste ladet er unter folgenden eMail-Adresse herunter: www.viamichelin.com. Sind diese in einer Stadt geplant, ergibt sich gegen Abend meistens die Möglichkeit, bei einer Stadtbesichtigung die Füsse zu vertreten.

Gepäcktaschen

Unsere Velokleider und die Hosen, Pulli, T-Shirts und Schuhe versorgen wir in Plastiksäcken in zwei wasserdichten Ortlieb-Gepäckträger-Taschen. In einem Rollbag verstauen wir all das, was wir tagsüber schnell zur Hand haben möchten. Die erwähnten Gepäckträgertaschen sind mit einem Griff montierbar. Eingepackt werden auch die TranZbags, die uns im Notfall ermöglichen, die Velos als Handgepäck zu transportieren. Im übrigen das Gewicht der Tragtaschen spürt man beim Fahren kaum. Einzig das Anfahren geht etwas langsamer als üblich. Wenn das Velo in Schwung ist, so fährt es wie von selbst.

Platzreservation bei der Bahn

Wer sein Fahrrad in Deutschland oder in Italien in einem IC mitnehmen will, muss seinen Platz mindestens einen Tag vorher reserviert haben. Sonst wird es nicht befördert. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine frühzeitige Reservation von Vorteil. Diese kostet in Deutschland nichts. In regionalen Zügen ist keine Reservation notwendig.

Erika Thüring