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Gesundheit,
Freiheit, Unabhängigkeit - wer Velo fährt, kennt diese Gefühle.
Velofahren macht Spass, steigert das Wohlbefinden und die Fitness.
Jetzt ist es höchste Zeit, die Velos aus der „Mottenkiste“ zu
holen und vom Winterstaub zu befreien.
Lieber Lust statt Frust
Velofahren
kann man fast überall: auf der Landstrasse, im Stadtverkehr, auf
Feld- und auf Waldwegen. Das
Velo sollte dem jeweiligen Verwendungszweck angepasst sein. Die
Artenvielfalt ist breit gefächert. Als „Kompromiss“ kann
zwischen einem Mountainbike und einem Rennvelo ein „Trekkingrad“
ausgewählt werden. Wer sich ein Velo kaufen will, sollte sich auf
jeden Fall vom Fachmann beraten lassen. Die Lust am Velofahren kann
sich schnell durch Schmerzen im Rücken, in den Knien oder an der
Sitzfläche in einen grossen Frust umwandeln. Der Rahmen
sollte daher nicht zu schwer sein.
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Rahmenlänge und Rahmenhöhe müssen
der Körpergrösse angepasst werden. Nur wer die Sattelhöhe,
die Sitzlänge und den Abstand zu den Pedalen richtig eingestellt
hat, kann sich am Ende des Sommers noch mit der gleichen Freude wie
im Frühling auf den Sattel schwingen. Mit einer modernen Gang-Kettenschaltung
lässt sich die richtige Trittfrequenz und Übersetzung einfacher
dem Gelände anpassen. Recht nützlich sind ein Tachometer mit
Kilometerzähler und ein stabiles Bügelschloss.
Damit
Velofahren Spass macht
Wer
mit dem Velo unterwegs ist und eine Panne hat, ärgert sich.
Ein funktionstüchtiges Velo braucht Pflege. Nach
einer Ausfahrt lassen sich Staub und Schmutz mit einem Lappen und
Geschirrwaschmittel ganz einfach aus der Kette entfernen.
Hartnäckige Flecken lösen sich leicht mit etwas
Petrol.
Die Kette muss anschliessend mit etwas Kettenöl
beträufelt werden.
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Vor jeder Fahrt sollten die Beleuchtung
und die Bremsen auf ihre
Funktionstüchtigkeit, sowie der Luftdruck
kontrolliert werden. In die Satteltasche gehören neben dem Flickzeug auch noch zwei Pneuheber.
Auf längeren Touren und am Wochenende ist es ratsam, einen Ersatzschlauch
mitzunehmen.
Ein Hartschalenhelm
ist unerlässlich. Handschuhe
schützen bei einem Sturz vor aufgeschürften Handballen. Damit
Velofahren Spass macht, braucht es keine Rennbekleidung. Zweckmässige,
dem Wetter angepasste Kleider,
die nicht einengen, wenn möglich in Leuchtfarben sind sinnvoll.
Rennhosen haben den Vorteil, dass sie auf der Sitzfläche gepolstert
sind. Es gibt auch solche, die unter normalen Hosen getragen werden
können. Der geeignete Veloschuh hat eine feste, grob profilierte Sohle, um so ein
Abrutschen von den Pedalen zu vermeiden.
Erika Thüring
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