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Wer
mit Freunden, seiner Familie - egal ob Alt oder Jung - mit dem Velo
unterwegs ist, hat durch die Geselligkeit mehr Spass und Freude an
der Bewegung. Damit die Erlebnisfahrt nicht in einem Katzenjammer
endet, sollte die Tour richtig vorbereitet werden. Mit einer genauen
Routen- und Zeitplanung
kann man die Anforderungen einer Velotour erkennen und kann diese -
wenn nötig - den Bedürfnissen der Tourenteilnehmer anpassen. Nur
wer den Weg kennt, muss keine Umwege fahren. Im übrigen sind
die Velowege bei uns in der Schweiz und in Deutschland bestens
gekennzeichnet. In Frankreich empfiehlt es sich die Hauptstrassen zu
den Hauptverkehrszeiten zu meiden. Wichtig ist es auch die Zeit für
Verpflegungshalte
einzuplanen. Bei Regen oder einer zu lang geplanten Strecke gibt es
jederzeit die Möglichkeit die Tour abzubrechen. In der nächsten
Bahn- oder Tramstation kann das Velo für den Transport nach Hause
eingeladen werden. Es ist deshalb von Vorteil, wenn man neben dem Proviant
auch etwas Geld in der
jeweiligen Landeswährung mitnimmt. Oft ist ein Natel auch recht nützlich.
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Wer
nüchtern oder hungrig Velo fährt, tut sich und seiner Gesundheit
nichts Gutes. Das Frühstück sollte spätestens drei Stunden vor
dem Start eingenommen werden und leicht
verdaulich und kohlenhydratreich sein. Empfehlenswert sind feine
Haferflocken mit Milch und einer reifen Banane. Dasselbe gilt für
das Mittagessen. Auch das Trinken darf nicht vernachlässigt werden.
Wird der Wasserverlust ungenügend ersetzt, so kann es zu
Gereiztheit, Müdigkeit, Muskel- und Leistungsschwächen kommen.
Vorschlag
für ein Sportgetränk:
1 Liter Tee, 30 g Zucker, ca. 30 – 40
g Maltodextrinpulver, 1 g Kochsalz, ev. Zitronensaft. Anstelle von
Tee können auch 7 dl Wasser mit 3 dl Fruchtsaft - ohne Beigabe von
Zucker - gemischt werden.
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Kaum
jemand denkt vor einer Velotour an die oft recht anspruchsvolle
Muskelarbeit. Damit das Velofahren nicht zur Qual wird, sollten die
Sehnen, Bänder, Gelenke sowie Fuss-, Waden-, Oberschenkel- und Rückenmuskeln
vor der Tour mit Dehnübungen aufgewärmt werden. Auch ein Sportöl kann gute Dienste
leisten. Das Aufwärmen zählt im übrigen zu den wichtigsten Grundsätzen,
die es bei jedem Sport einzuhalten gilt. Wer ohne langsames Aufwärmen
gleich voll loslegt, riskiert Kreislaufprobleme sowie Krämpfe und
macht früher schlapp. Mit dem Warm-up steigt die Herzfrequenz an.
Der Blutdruck wird reguliert. Die Muskeldurchblutung verbessert
sich. Die Körper- und die Muskeltemperatur steigt. In der Folge
sind die Muskeln besser dehnbar. Kapseln, Bänder und Sehnen werden
auf die Belastungen eingestimmt.
Um einseitige belastete Muskeln
wieder ins Gleichgewicht zu bringen sind Dehnübungen auch
zwischendurch und vor allem zum Abschluss einer anstrengenden
Velotour notwendig.
Erika Thüring |